DIY Hunde Leckerlis mit weißen Drops auf einem Kuchengitter, selbstgemachte Hundekekse im herbstlichen Setting mit kleinem Zierkürbis auf hellem Hintergrund.

Hundekekse selber backen: 4 köstliche Rezepte für deinen Vierbeiner

Selbst für den eigenen Hund zu kochen oder zu backen liegt voll im Trend – und das aus gutem Grund. Es macht Spaß, stärkt die Bindung und gibt dir volle Kontrolle über die Zutaten. Wenn du Hundekekse selbst backst, weißt du genau, was im Napf landet. Ob als Trainingsbelohnung, kleiner Snack zwischendurch oder besondere Aufmerksamkeit: Selbstgemachte Leckerlis kommen bei Hunden fast immer gut an.

Du musst dafür übrigens nicht auf besondere Anlässe wie Weihnachten warten. Hundekekse, Muffins oder kleine Häppchen lassen sich das ganze Jahr über backen. Wichtig ist nur, die tägliche Futtermenge im Blick zu behalten und diese gegebenenfalls anzupassen, wenn dein Hund viele Extras bekommt.


Übersicht: 4 leckere Hundekeks-Rezepte

  • Birnen-Kekse
  • Möhren-Würfel
  • Erdnusskekse
  • No-Bake Hundekekse

Welche Zutaten eignen sich für Hundekekse?

Beim Selberbacken kannst du die Zutaten individuell auf deinen Hund abstimmen. Wichtig ist, dass du weißt, was dein Hund verträgt und was nicht. Hat dein Vierbeiner zum Beispiel eine Glutenunverträglichkeit, kannst du klassisches Weizenmehl problemlos durch Alternativen wie Reis-, Kartoffel- oder Maismehl ersetzen.

Auch tierische Zutaten lassen sich gut einbauen: Fleisch oder Fisch – etwa Thunfisch – geben den Keksen eine besonders herzhafte Note. Gemüse wie Möhren oder Zucchini sowie Obst wie Äpfel, Birnen oder Bananen sind ebenfalls beliebte und gesunde Zutaten. Viele Hunde mögen außerdem Milchprodukte wie Quark, Joghurt oder Hüttenkäse, die sich gut in den Teig integrieren lassen.

Öl sorgt in vielen Rezepten für eine gute Konsistenz. Hochwertige Pflanzenöle wie Leinöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Distelöl sind hier eine gute Wahl. Wer möchte, kann auch gemahlene Nüsse oder Käse verwenden – beides wird von vielen Hunden sehr geschätzt.


Diese Zutaten solltest du meiden

Nicht alles, was für Menschen essbar ist, eignet sich auch für Hunde. Zucker und Gewürze haben in Hundekeksen nichts verloren. Auch Kakao, Schokolade, Rosinen und Weintrauben sind für Hunde tabu und können gesundheitsschädlich sein.


Haltbarkeit und Lagerung von Hundekeksen

Da selbstgebackene Hundekekse ohne Konservierungsstoffe auskommen, sind sie nur begrenzt haltbar. Lasse sie nach dem Backen gut auskühlen und trocknen und bewahre sie anschließend trocken und luftdicht auf. Am besten backst du kleinere Mengen oder verschenkst einen Teil der Kekse.

Wenn dein Hund bekannte Allergien oder Unverträglichkeiten hat, sprich im Zweifel mit deinem Tierarzt oder Tierheilpraktiker. Oft lassen sich einzelne Zutaten problemlos austauschen, sodass dein Hund trotzdem in den Genuss der Leckerlis kommt.


Rezepte für selbstgemachte Hundekekse

Birnen-Kekse

Zutaten:

  • ca. 100 g Birne
  • 100 g feine Haferflocken
  • 150 g Mehl (z. B. Dinkelmehl)
  • ca. 50 ml Wasser
  • 70 g Naturjoghurt

Zubereitung:
Backofen auf 180 °C vorheizen. Birne schälen und fein raspeln. Mehl und Haferflocken vermengen, Birne und Joghurt unterkneten und nach und nach Wasser hinzufügen. Teig kneten, ausrollen, Kekse ausstechen und auf ein Backblech legen. Etwa 25–30 Minuten backen, bis die Kekse leicht gebräunt und vollständig trocken sind. Gut auskühlen lassen und luftdicht lagern.


Möhren-Würfel

Zutaten:

  • 1 Möhre
  • 1 Ei
  • 50 ml Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g zarte Haferflocken

Zubereitung:
Ofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Möhre schälen und raspeln. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten, ausrollen, einstechen und in kleine Quadrate schneiden. 30–35 Minuten backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


Erdnusskekse

Hinweis: Bitte vorher testen, ob dein Hund Erdnüsse verträgt.

Zutaten:

  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 70 g Haferflocken
  • 3 EL Erdnussmus (pur)
  • 4 EL Apfelmus (ohne Zucker)
  • 1 Eigelb

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem Teig kneten, ausrollen, ausstechen und zunächst 10 Minuten bei 200°C, dann weitere 15 Minuten bei 180°C backen. Bei geöffneter Ofentür trocknen lassen.


No-Bake Hundekekse

Zutaten:

  • 100 ml Kokosöl
  • 100 ml Erdnussmus
  • Silikonformen

Zubereitung:
Kokosöl schmelzen, Erdnussmus einrühren, Masse in Formen füllen und für ca. 1 Stunde einfrieren. Luftdicht im Kühlschrank lagern.


Hinweis: Hundekekse mit Fleisch oder Fisch sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Viele Sorten lassen sich auch einfrieren.

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